Cover PROFESSOR HEIMLICH

Still und heimlich ist es nun so weit: Das Cover für meine fantastische Krimi-Satire Professor Heimlich und die Farbenleere ist fertig! Besten Dank an Fabian vom HFA Studio für die grafische Gestaltung. Der Roman erscheint Ende August im Verlag ohneohren zunächst als E-Book, ein paar Wochen später auch als Taschenbuch. Weitere Informationen zu meinem (laut Testlesern) abgefahrenen Werk folgen (etwa, warum Klabauter immer blau sind, weshalb Dr. Morgen sicher kein Vampir ist oder was sprechende Schuhe mit den fahlen Jungfrauen und wackelnden Dämonenärschen gemeinsam haben (nämlich nichts)).
 
Cover Professor Heimlich
 
Die Postproduktion meiner Krimi-Satire Inspektor Maier - zartbitter werde ich auch demnächst abschließen können. Der Kurzfilm wurde das No-Budget-Produktion mit freiwilligen Schauspielern an einem einzigen Tag umgesetzt. Ich finde, das Ergebnis ist trotzdem sehr ansprechend geworden. Wer sich seine eigene Meinung bilden möchte, kann das voraussichtlich ab Ende August, dann wird der Film online gestellt.
 
Weitere Neuigkeiten: Die ersten Lieder meines Wüstenepos konnte ich in Noten setzen und die Konzeption meines aktuellen Buchprojekts (diesmal wieder ein Thriller) vorantreiben. Daneben habe ich mit dem Gitarrespielen begonnen. Warum? Erstens wollte ich das schon lange tun und zweitens wird es Zeit, dass ich die lautstarken Streitgespräche in der Nachbarschaft mit ein paar wohlklingenden Akkorden bereichere.
 

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Kienspäne & Gartenzwerge

Ich mag die Hitze. Wenn andere müde und motivationslos sind, strotze ich vor Energie und Tatendrang. Deshalb sind einige Projekte in Planung, Arbeit oder Fertigstellung. Außerdem habe ich beschlossen, dass der Tag zu wenig Stunden hat. Ab sofort wird der 32-Stunden-Tag eingeführt und das Schlafpensum auf fünf Stunden verkürzt. Sonst geht ja gar nichts weiter.
 

  • Anfang August bin ich auf den Tagen der Tapferkeit in der Steiermark - voraussichtlich aber nicht als Mensch, sondern als Kobold. Dort betreue ich mit meinen Geschwistern einen Stand, an dem es alle möglichen und unmöglichen Dinge zum Kaufen geben wird. Unter anderem Kienspäne, die einzige mittelaltergerechte Anzündhilfe. Leuchtende Pilze werden wir auch anbieten. Außerdem Träume in der Nussschale. Und Klopapier.
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  • Nach einer längeren Aufschiebekampagne, habe ich mir endlich ein Herz gefasst und verfilme Ende Juli meine Krimi-Satire Inspektor Maier - zartbitter. Das Drehbuch ist bereits fertig, die (meisten) Schauspieler angeworben und Ende der Woche sollte auch das Storyboard Fortschritte machen. Die wichtigsten Requisiten habe ich gestern bestellt: Gartenzwerge, und zwar gleich drei Stück.
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  • Die Lieder aus meinem Wüstenepos möchte ich in den nächsten Tagen in einem Notenprogramm setzen und aufnehmen. Apropos Wüstenepos: Die Verlagssuche ist im vollen Gang. Mal sehen, wann ich hier Neues berichten kann. Und: Das erste Feedback eines Testlesers ist eingetrudelt. So viele „super“ habe ich selten gelesen. Aber es gab auch (konstruktive) Kritik, die ich noch verarbeiten werde.
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  • Last but not least: Professor Heimlich - und die Farbenleere ist im finalen Lektorat und die Verlagsleiterin hat bereits angekündigt: „Du bist als nächster dran.“ Das ist aber vermutlich nicht als Morddrohung zu verstehen.

 
Daneben stehen noch ein paar andere Dinge auf meiner Liste - unter anderem ein Berg-Halbmarathon, ein Fotoshooting und eine Gewitterjagd. Das alles klappt wohl nur, wenn mein Antrag beim Verfassungsgerichtshof durchgeht. Aber wenn wir alle drei Monate einen neuen Bundespräsidenten wählen dürfen, sollte ein 32-Stunden-Tag auch kein Problem sein.
 

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Putlitzer, der dritte

Hurra, war das ein Spaß! Nach meinem norddeutschen Kurztrip kann ich ganz klar sagen: Putlitz hat sich gelohnt! Begonnen hat alles mit einem Anruf im April. Karen von den 42er Autoren hat mir schonungslos beigebracht, dass ich zu den drei topgesetzten Gewinnern des Putlitzer Preises 2016 gehöre. Sie hat mich auch gleich zur Preisverleihung am 11. Juni in Putlitz eingeladen. Da konnte ich natürlich nicht Nein sagen.
 
Besagter Tag war ein Samstag - aufstehen hieß es trotzdem um 04:45 Uhr. Mit dem Flieger ging es nach Berlin Tegel. Dort wurden meine Begleitung und ich abgeholt und nach Putlitz gebracht; aber nicht von irgendeinem Fahrzeug, sondern von diesem Gefährt:
 
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Nach dem Check-in im Hotel gab es eine Führung durch die Stadt Putlitz - eine der ältesten und geschichtsträchtigsten Ortschaften der Umgebung. Das Wetter hat prima mitgespielt und so ließ sich das eine oder andere schöne Fotomotiv finden.
 
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Die Führung brachte uns bis zu den Zinnen der Putlitzer Burg (oben Mitte). Die Aussicht hätte nicht besser sein können.
 
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Danach stand ein erstes Treffen der Preisträger am Programm - Blitzlichtgewitter inklusive.
 
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Die Siegertexte wurden aber nicht von uns selbst vorgetragen. Das übernahmen die sprachgewandten Schülerinnen des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums in Pritzwalk. Sehr beeindruckend, wie zum Beispiel Benjamin meine Geschichte - die fast ausschließlich aus den direkten Reden verschiedener Hirnregionen besteht - zum Leben erweckt hat.
 
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Nach dieser ersten Kennenlernrunde ging es - begleitet von der städtischen Fanfarenbläser-Kompanie - in die Kirche zu Putlitz.
 
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Die Moderation der Veranstaltung haben Cordula (Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins der 42er Autoren) und Dieter (man nennt ihn eigentlich nur Didi) übernommen.
 
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Hinter Stefan Schulz und H. P. Karr erreichte ich mit meiner Hirn-Satire Funkloch den dritten Platz. Zum Abschluss mussten/durften wir das „neue“ Putlitzer Stadtlied singen. Zu der Melodie von „Mein kleiner, grüner Kaktus“ priesen wir Putlitz, den Putlitzer Preis und die vielen edlen Gänse. Wie man sieht, hat das einige - hier Didi und Pfarrer Volkhart - zu besinnlichen Himmelsblicken verleitet.
 
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Nach der Preisverleihung war vor der Feier: Zu Möhrchen, Brötchen, Paprikachen und einer herrlichen Spargelsuppe wurde im Pfarrgarten geplaudert, getrunken und die Wärme des lodernden Feuers genossen.
 
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Spät in der Nacht ging es zurück ins Hotel und am nächsten Tag weiter nach Berlin. Beim Transport zum Flughafen durften wir wieder in ein außergewöhnliches Fahrzeug steigen; bei der Hinfahrt Porsche, zurück mit dem Jaguar - nur der Rolls-Royce hat gefehlt.
 
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Mein Fazit: 1) Eine gelungene, unterhaltsame Veranstaltung. 2) Putlitz ist eine lebendige, sympathische Kleinstadt. 3) Es gibt hier besonders offene, gastfreundliche Menschen. 4) Ich habe eine edle Gans bekommen, die ab sofort meinen Schreibtisch zieren wird.
 
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Mein besonderer Dank gilt Karen und Cordula, die uns mitgenommen und alles Organisatorische perfekt geregelt haben!
 
Für alle, die wissen wollen, was es mit meiner hirnreichen Gewinnergeschichte „Funkloch“ auf sich hat: HIER kann die Geschichte als PDF heruntergeladen werden. Wer mehr über den Putlitzer Preis erfahren will (der jedes Jahr von den 42er Autoren ausgelobt wird), kann sich HIER informieren.
 

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Rüsselwolken über Wien

Ich bin ein Multitalent. Das haben zumindest andere über mich behauptet. Ob das stimmt, kann ich nicht sagen, aber auf alle Fälle bin ich vielseitig interessiert. Zum Beispiel begeistert mich seit meiner Jugend das Wetter. Besonders Gewitter haben es mir angetan. Vor einigen Jahren war ich Mitbegründer von Skywarn Austria, einem ehrenamtlichen Verein, der vor unwetterartigen Erscheinungen warnt. Inzwischen habe ich zwar andere Schwerpunkte, aber wenn - so wie heute - Gewitterdonner erklingt, muss ich einfach vor die Tür.
 
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Die Kreise markieren zwei rotierende Trichterwolken, sogenannte Funnelclouds. Gewissermaßen sind das die Vorstufen von Tornados (und ja, die gibt es auch in Österreich). Diese erste Aufnahme entstand heute am 04. Juni um 17:31. Zu dem Zeitpunkt stand knapp östlich von Wien ein heftiges Gewitter mit Starkregen und Hagel. Vom 22sten Bezirk aus war das Aufwindfeld gut zu erkennen - und hier bildeten sich durch die deutliche Konvergenz (= zusammenströmende Luftmassen) gleich zwei Funnelclouds aus. Unten sieht man Rüsselwolke Nummer eins in seiner stärksten Ausprägung.
 
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Kurz darauf wird Rüssel zwei aktiver, schiebt sich an Rüssel eins heran, der auf dem folgenden Bild rechts oben als dünnes Zumpfal zu erkennen ist.
 
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Das sieht nach Kannibalismus aus - und tatsächlich: Ein paar Sekunden nach der Aufnahme unten verspeist Rüssel Nr. 2 den ersten Trichter.
 
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Offenbar hat es gut geschmeckt, denn die zweite Funnelcloud wird länger, erreicht eine Ausdehnung von rund 20% des Abstands Wolke-Erde.
 
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Kurz danach löst sich auch diese zweite Trichterwolke auf. Insgesamt waren die Funnelclouds fünf bzw. zehn Minuten zu sehen, das ist schon recht ordentlich.
 
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Und hier das Video der zweiten Trichterwolke auf Youtube:
 

 
Zur Sicherheit noch mal im Klartext: Nein, das waren keine Tornados. Auch keine Mini-Tornados (die gibt es nicht). Solche Funnelclouds treten relativ häufig auf, besonders bei sommerlich feuchten und windschwachen Wetterlagen. Erst - und nur dann - wenn der Wirbel des Trichters (der nicht auskondensiert sein muss) Bodenkontakt hat, spricht man von einem Tornado.
 
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Korrrekturen

Manchmal, so wie aktuell, muss sich Autor intensiv der Lektoratsarbeit widmen. Vor wenigen Tagen habe ich die Erstkorrektur meines Wüstenepos abgeschlossen. Kürzer ist es dadurch nicht geworden, obwohl ich einiges gestrichen habe. Da mir gleichzeitig neue Ideen gekommen sind bzw. Ergänzungen nötig waren, hat sich an der Länge kaum etwas geändert. Der nächste Schritt ist die Verlagssuche - also bitte Daumen drücken!
 
Professor Heimlich - und die Farbenleere, meine fantastische Krimi-Satire, bereite ich derzeit für die richtige Lektoratsarbeit im Verlag ohneohren vor. Leider ist das nicht so einfach. Bei der laufenden Schlusskorrektur fallen mir immer wieder neue Lustigkeiten ein, die ich unbedingt einbauen muss. Ob die dann auch wirklich lustig sind oder besser wieder gestrichen werden sollten (zum Beispiel der Zweikampf mit Analzäpfchen), muss noch geklärt werden.
 
Das Cover für Professor Heimlich ist inzwischen (fast) fertig. Fabian vom HFA Studio in Wien hat wirklich tolle Arbeit geleistet. Ich hoffe, auch die Leserinnen und Leser finden Gefallen daran, dass auf dem Cover ein nackter Männerkopf zu sehen sein wird.
 
Das E-Book von Professor Heimlich - und die Farbenleere erscheint voraussichtlich Ende August, das Print ein paar Wochen später.
 

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Mauritius

Vor rund einem Monat habe ich mir eine Auszeit südlich des Äquators gegönnt. Mauritius ist bei uns vor allem für zwei Dinge bekannt.
 

  1. Dodo (ein dicker, flugunfähiger Vogel; obwohl längst durch den Menschen ausgerottet, noch immer ein toller Souvenirs-Verkaufsschlager)
  2.  

  3. Rote/blaue Mauritius (seltene und fast unerschwingliche Briefmarken; man begegnet ihnen etwa so häufig, wie einem lebenden Dodo)

 
Aber ein paar Dinge sollte man doch noch über die Insel wissen. Zum Beispiel, dass nach dem Tourismus der Anbau von Zuckerrohr die wichtigste Einkommensquelle ist; oder dass auf Mauritius 48% Hindus, 33% Christen und 17% Muslime friedlich zusammenleben; außerdem, dass der nächtliche Sternenhimmel so richtig zum Träumen einlädt (klicken zum Vergrößern).
 
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Den Urlaubsbericht von einer tropischen Insel sollte man vielleicht mit anderen Fotos beginnen. Klassischerweise müssten jetzt zwei Aufnahmen folgen: Sandstrand und Sonnenaufgang. Also bitte.
 
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Mauritius ist eine vulkanische Insel. Im Gegensatz zum nachbarschaftlichen Eiland La Réunion gibt es hier aber kaum noch vulkanische Aktivität. Die Zeugen der Kräfte des Erdmantels sind jedoch überall präsent. Mauritius bietet eine vielfältige Landschaft aus Ebenen, Tälern, hart geschnittenen Bergzungen und dem einen oder anderen Flusslauf, inklusive Wasserfälle.
 
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Bekannte Sehenswürdigkeiten sind die Farbigen Erden im Südwesten der Insel oder der Black Gorge River Nationalpark, der 80% des erhaltenen Urwalds von Mauritius sowie zahlreiche endemische Tier- und Pflanzenarten beheimatet.
 
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Ist man auf Mauritius mit dem Mietauto unterwegs, sollte man zwei Dinge beachten. Erstens herrscht Linksverkehr. Das bedeutet, dass nicht nur das Lenkrad auf der falschen Seite ist, sondern auch der Blinker beziehungsweise Scheibenwischer. So kann es schon mal passieren, dass man heftig wischend (statt blinkend) am Kreisverkehr steht und sich nicht vor oder zurück traut. Zweitens sollte man immer ein Auge auf die Busse haben. Das Nahverkehrsnetz ist sehr gut ausgebaut, fast schon zu gut. Auf die klapprigen und schwarz rauchenden Autobusse trifft man alle paar Hundert Meter, und nicht alle sind rasant unterwegs. Außerdem wackeln sie hin und her, weil die Insassen fröhlich tanzen und singen. Überhaupt kann man die Mentalität der Mauritianer mit zwei Worten beschreiben: Lebensfreude und Gelassenheit.
 
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Wer kulturell und religiös interessiert ist, dem kann man den Besuch der (hinduistischen) Tempelanlagen ans Herz legen. Damit ist man getrost zwei Wochen lang im Dauereinsatz.
 
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Zum (für den Mann) Verschnaufen und (für die Frau) Shoppen gibt es zahlreiche Märkte auf Mauritius. Wer einen kundigen Führer hat, findet zu den richtigen Schnäppchenläden, die nicht überteuerte Markenware „Made in India“ vertreiben, sondern regionale Produkte anbieten, deren farbliche Vielfalt ein Augenschmaus ist.
 
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Wenn man sich auf Streifzüge durch die Botanik begibt, fällt einem sofort auf, dass viele der mitteleuropäischen Zimmerpflanzen hier auf Mauritius wild und ohne Pflege viel besser wachsen, als im eigenen Wohnzimmer. (Auch ich habe meinen grünen Daumen noch einmal überdacht.) Spannend sind die durch den steten Südost-Passat geneigten Kasuarinen an den Stränden - die im Übrigen keine Nadel-, sondern Laubbäume sind. Das Bild der kokospalmengesäumten Uferbereiche gibt es indessen nur bei den Hotelanlagen.
 
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Zuletzt: Wie sieht es tierisch aus? Da fallen zunächst die zahlreichen wilden Hunde auf, die in fixen Rudeln zusammenleben und überall herumlaufen, ohne von den Einheimischen besonders beachtet zu werden. Noch häufiger sind nur die bunt schillernden Hausgeckos, die zu jeder Tages- und Nachtzeit Jagd auf Insekten machen.
 
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Mein Fazit: Eine sehenswerte Insel, die leider (nicht nur preislich) die Tendenz zum Massentourismus erkennen lässt. Bleibt zu hoffen, dass Mauritius seinen Charme, die Lebensfreude und Vielfältigkeit bewahren kann.
 

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700.000 und das Ende

Der 01. Mai ist dieses Jahr auf einen Sonntag gefallen. Sehr zum Ärgernis der österreichischen Bevölkerung, denn der Tag der Arbeit ist naturgemäß ein Feiertag. Es trafen sich also 1) Tag der Arbeit, 2) Feiertag und 3) Sonntag - arbeiten war also streng verboten. Deshalb habe ich das auch nicht getan, sondern aus rein vergnüglicher Schreiblust die Rohfassung meines Wüstenepos beendet - um exakt 23:59.
 
Das Manuskript ist noch einmal länger geworden als geplant. Derzeit umfasst es 718.000 Zeichen, womit es mein bislang längstes Werk ist (sieht man von der ersten Fassung meines Fantasyromans DER RISS ~ TRÄUME ab, hier waren es sogar 1.000.000 Zeichen). Da die Geschichte sehr komplex geworden ist, werde ich sie in den kommenden Wochen überarbeiten und mich parallel dazu auf Verlagssuche begeben.
 
Aber was hat es mit diesem Wüstenepos auf sich? Warum Wüste, weshalb Epos?
 
Wüste deshalb, weil ich vor zwei Jahren im Angesicht der ägyptischen Wüste von Staunen und Ehrfurcht ergriffen war. Diese Begeisterung hat mich nicht mehr losgelassen, deshalb musste sie zu Papier. Dass hieraus dieser Wälzer entstehen würde, hätte ich niemals gedacht.
 
Und Epos? Einerseits hat mein Werk durchaus „epische“ Züge, andererseits ist es wirklich lang; und damit meine ich nicht nur die 700.000 Zeichen. Tatsächlich ist das jetzt fertiggestellte Manuskript nur das erste einer Trilogie, denn die Geschichte der Wüste kann nicht in einem Band erzählt werden.
 
Neugierig geworden? Hier ein erster Einblick in mein Werk:
 
Arkeen ist Karawanenführer in der großen Sandwüste. Vor Jahren wurde sein Vater bei einem Überfall von Banditen getötet und seine Schwester entführt. Im Herzen verbittert, trifft Arkeen auf Eglan, einen Gelehrten aus den Gelblanden, der das Dreihorn, den legendären Turm der Götter besuchen will. Als die Karawane, begleitet von Söldnern, Hexen und magischen Wesen, in die Wüste aufbricht, ahnt noch niemand, dass die Götter erwacht sind. Sie fordern nichts Geringeres als die Seele der Wüste – und damit ist das Leben all ihrer Bewohner in Gefahr.
 
Mein nächstes Projekt ist die Überarbeitung der fantastischen Krimi-Satire PROFESSOR HEIMLICH - und die Farbenleere, die im August im ohneohren Verlag erscheinen soll. Danach wird es wieder thrillig, denn mein anderes Epos rund um KABINE 14 und 13 GEBOTE verlangt nach einem Ende. Langeweile sollte also nicht aufkommen.
 

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Putlitzer!

Vor drei Tagen erhielt ich kurz nach 20:00 Uhr einen Anruf aus Deutschland:
 
„Hallo, kann es sein, dass du bei der Ausschreibung zum Putlitzer Preis teilgenommen hast?“
„Pulitzer?“
„PuTlitzer!“
„Ach ja, stimmt. Da hab ich so ‚ne verrückte Hirnsatire eingeschickt.“
„Sehr gut. Du bist nämlich unter den ersten drei.“
„Oh ...“
„Die Preisverleihung ist am 11. Juni in Putlitz. Kommst du vorbei?“

 
Der Rest ist schnell erzählt. Karen Lark, mit der ich gesprochen habe, ist Hauptorganisatorin des Putlitzer Preises, der jedes Jahr durch den gemeinnützigen Verein 42erAutoren e. V. ausgelobt wird und humorvolle Kurzgeschichten prämiert. Welchen Platz ich nun tatsächlich errungen habe, erfahren ich und die anderen Preisträger erst am 11. Juni in Putlitz. Also: Natürlich bin ich dabei! Die Gelegenheit lasse ich mir nicht entgehen, das „kleine Örtchen am Ende der Welt“ kennenzulernen - weil mit dem Ende der Welt habe ich bislang recht gute Erfahrungen gemacht.
 
Und was macht mein Wüstenepos? Derzeit überschlagen sich die Ereignisse bei knapp 600.000 Zeichen. Rund 50.000 werden es wohl noch werden, bis die Geschichte ein Ende gefunden hat. Weder diese Länge, noch die Komplexität oder einige der seelischen Abgründe meiner Protagonisten waren so geplant. Die Wüste ist eben unergründlich.
 

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500.000

In Worten: Fünfhunderttausend. Das sind zwar nicht meine schriftstellerischen Einnahmen des vergangenen Jahres, aber immerhin ist es der Umfang meines aktuellen Buchprojekts; denn so viele Zeichen enthält mein fantastisches Wüstenepos bereits. Wer mit Zeichen nichts anfangen kann - das entspricht knapp 80.000 Wörtern, oder, noch konkreter, mehr als 350 Taschenbuchseiten.
 
So weit, so gut. Der Haken bei der Geschichte ist, dass mein ursprünglicher Plan das pompöse ENDE bei spätestens 550.000 Zeichen vorsah. Aber daraus wird nichts, denn der Roman ist immer komplexer geworden. Inzwischen existieren nicht nur eine detaillierte Karte des Landes, die Grundlagen einer eigenen Sprache, vielfältige und ambivalente Charaktere, sondern auch sechs extra für das Werk geschriebene Lieder. Letzteres bekümmert mich ein bisschen, denn papierdünne und ebenso leichte Audio-Wiedergabegeräte auf Nullpunktenergie-Basis sind noch nicht erfunden. Aber zumindest die Liedtexte wird es - voraussichtlich - zu lesen geben.
 
Momentan gehe ich davon aus, dass mein Wüstenepos rund 600.000 Zeichen erreicht. Die (aktualisierte) Projektdeadline habe ich auf Mitte April gesetzt. Hoffentlich kommt mir kein Sandsturm dazwischen.
 
Auch auf anderer Front gibt es Neues zu berichten: Das Cover für meine fantastische Krimi-Satire Professor Heimlich - und die Farbenleere ist bereits in Arbeit. Es soll in den nächsten Wochen vollendet werden. Danach werde ich die Heimliche Lektüre noch einmal überarbeiten. Es kann nämlich sein, dass ich etwas übersehen habe. Zum Beispiel die rosa Zehennägel des Sockenschlitzers. Und das sollte man seinen Lesern nicht zumuten.
 

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Februar-News

Mehr als ein Monat ist seit meinem letzten Blogbeitrag vergangen. In der Zwischenzeit gab es Weihnachten, Schnee, Frühlingsgefühle, eine Verkühlung, Fotoprojekte, ein neu komponiertes Lied ... und den Vertragsabschluss mit einem Verlag.
 
Mit Freude darf ich verkünden: Meine fantastische Krimi-Satire Professor Heimlich - und die Farbenleere wird im August 2016 beim ohneohren Verlag erscheinen! Zunächst kommt der Roman als E-Book heraus, zu Weihnachten sollte dann auch die Print-Version erhältlich sein. Weitere Infos zum Buch (und zum Cover; denn hier kündigt sich ebenfalls eine tolle Neuigkeit an) folgen in den nächsten Wochen.
 
Wie sieht es sonst schriftstellerisch aus? Mein fantastisches Wüstenepos nähert sich der Fertigstellung - und zwei Dinge sind hier bereits klar: 1) Es wird ein ziemlicher Wälzer, möglicherweise mein längstes Werk überhaupt. 2) Die Geschichte ist sehr komplex geworden. Unter anderem habe ich eine Welt erschaffen, Scheichfrösche sowie Sonnensperber integriert und ein Würfelspiel erfunden. Geplante Fertigstellung ist in +/- zwei Monaten. Und danach? Dann heißt es wieder: thrill it! Denn irgendwo läuft noch ein Mörder frei herum ...
 

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