Winterloch

In den Medien gibt es das wohlbekannte Sommerloch – eine Zeit, in der sich (welt)politisch nicht viel tut und es die fallenden Reissäcke in China in die Schlagzeilen schaffen. In meinem Fall, als hitzeaffiner Sommerfan, trifft mehr das Winterloch zu.

Das bedeutet nicht, dass ich im Winter auf der faulen Haut liege. Zum Beispiel mache ich im Dezember gern Kekse – Vanillekipferl, um genau zu sein, nach meinem streng gehüteten (oft kopierten, aber niemals erreichten) Geheimrezept. Aber es ist doch auffällig, dass für mich die Wintermonate oft eine kreative Schaffenspause bringen. Das hat mehrere Gründe. So ist warmes (heißes) und sonniges Wetter eine der Triebfedern für meine schöpferischen Tätigkeiten. Außerdem fallen gerade in den Januar – und dieses Jahr ganz besonders – Deadlines für Projektanträge, Berichte und Publikationen in meinem Job als Waldbrandforscher.

In den vergangenen zwei Monaten habe ich trotzdem den einen oder anderen kreativen Finger gerührt. So ist mir während eines nächtlichen Traums die Idee zu einem Kinderlied gekommen. Daneben plane ich einen Kurzfilm mit dem Arbeitstitel „Mystisches Waldviertel“. Und zuletzt arbeite ich alle paar Tage an dem zweiten Teil meines Wüstenepos „Die Herren der Wüste“. Aktuell ist das Manuskript zu zwei Drittel fertig überarbeitet und hat bereits mehr als 300 Seiten. Als Veröffentlichungstermin peile ich Ende März an.

War da nicht auch mal ein Kinderbuch? Korrekt, hier gibt es aber noch keine Neuigkeiten. Ich vermute inzwischen, dass das Knubbelchen (und sämtliche Knubbel) Winterschlaf halten – und ja, manchmal würde ich das auch gern tun.

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