hitzeaffin

Ganz Österreich stöhnt unter der Hitzewelle. Ganz Österreich? Nein, ein unbeugsamer Hitzeling hört nicht auf, den hohen Temperaturen Widerstand zu leisten!

Ja, dieser Hitzeling bin ich. Und eigentlich passt das mit dem Widerstand nicht. Genau genommen habe ich die erste Hitzewelle des Jahres bereits herbeigesehnt – worauf manche wohl mit Unverständnis reagieren werden. In meinem Fall ist der Hintergrund aber klar: Bei Hitzewellen blühe ich regelrecht auf, fühle mich top motiviert, energiegeladen und bin ungemein produktiv. Außerdem benötige ich weniger Schlaf als sonst und erwache früher, ganz ohne Wecker.

Woran diese Hitze-Affinität liegt, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass der Hitzeling-Effekt auch derzeit wieder positive Auswirkungen hat. So schreibe ich intensiv an meinem Roman Das fiese Glück. Daneben habe ich endlich meine aktuelle Pop-Ballade fertig komponiert und möchte in den nächsten Tagen eine erste Version aufnehmen. Zwischenzeitlich plane ich einen neuen Kurzfilm, dessen Arbeitstitel Twofingers lautet. Außerdem versuche ich mich gerade als Kreateur von biologisch-veganen Proteinriegeln. Dazu mehr, wenn sie irgendwann mal schmecken ^^

Auch in meinem Job als Waldbrandforscher tut sich einiges – so war ich in den vergangenen Tagen mehrmals im Fernsehen und Radio zu sehen bzw. hören (u. a. in der ZIB 24 und im Ö1 Mittagsjournal). Thema waren die aktuelle Waldbrandsituation, die verheerenden Feuer in Griechenland, Vorbeugemaßnahmen sowie die Lage in Österreich.

Zuletzt bin ich sportlich sehr aktiv. Unter anderem gehe ich laufen – und, ihr könnt es euch vielleicht denken, das findet nicht in den kühlen Morgenstunden statt, sondern in der Mittagszeit, wenn der Lauf durch die Sonne und Hitze so richtig schweißtreibend ist. Für den Normalläufer ist das freilich nicht zu empfehlen, aber als Hitzeling kann ich nur sagen: herrlich, diese Lebendigkeit!

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