Seychellen

Hin und wieder braucht auch ein Kreativling eine Auszeit. In meinem Fall trifft das vor allem für die kälteste Zeit des Jahres zu. Der Winter in Österreich ist mir definitiv zu lang, zu kalt und zu sonnenscheinarm. Also was tun? Ab in den Süden! Mir war sofort klar, dass ich keine halben Sachen machen will. Zum Beispiel ist der Mittelmeerraum im Januar wärmer als bei uns, aber für meinen Geschmack noch immer um mindestens zehn Grad zu kalt. Nach langem Hin und Her fiel die Entscheidung auf ein Reiseziel südlich des Äquators: die Seychellen.

Abgesehen von Marokko hat es mir bislang außerhalb von Mitteleuropa nirgends so gut gefallen wie dort. Die Lebensfreude, das hervorragende Essen, die offene, demokratische Gesellschaft und nicht zuletzt das herrlich warme Klima – ja, so lässt es sich leben! Leider ist die Zeit auf der Insel (ich habe sie vor allem auf einer verbracht: Silhouette) viel zu schnell vergangen. Es hätten gern ein paar Wochen mehr sein können. Oder Monate. Zum Beispiel von Ende Dezember bis Mitte März, um die grausigste Zeit in Österreich zu übertauchen.

Apropos tauchen: Konnte man, war ich aber nicht. Ich habe es bevorzugt, die Insel zu erkunden. 93 % von Silhouette sind ausgewiesener Nationalpark, dichter Dschungel und alte Plantagen wechseln sich entlang der Wanderrouten ab. Gefährliche Tiere gibt es übrigens nicht. Im Dschungel waren sogar Moskitos praktisch nicht vorhanden (es gab nur ein paar Biester im Siedlungsbereich). Und was die zehn Zentimeter großen Inselspinnen angeht: völlig harmlos. Aber jetzt mal ein paar Fotos.

  
  
  
  
  
  
  

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