Wintergefühle
Die letzten beiden Monate haben es in Österreich atmosphärisch krachen lassen: So viel Winter wie schon seit Jahren nicht mehr, darunter Eisregen, ein zugefrorener Neusiedler See (inklusive Eisstoß) und am 20. Februar die größte (Neu)Schneemenge in Teilen des östlichen Flachlands seit dem Jahr 2005 – nämlich rund 20cm. Mit dem kräftigen Nordwind gab es ordentliche Verwehungen und ein Schneechaos auf den Straßen. Persönliche Beobachtungsstatistik: Fünf feststeckende Pkw, drei hängende Lkw, zweimal den Notruf gewählt, einmal mitgeschoben.
Bei diesen Bedingungen sind prächtige Kindheitserinnerungen mit stundenlangen Schneespaziergängen und Schneewechten-Höhenbauten geweckt worden (die ich mit meinem Sohn Revue passieren lassen konnte). Darüber hinaus gab es Mitte Januar beeindruckende Polarlichter, die sogar im Stadtgebiet von Eisenstadt mit freiem Auge erkennbar waren. Fazit: Ein außergewöhnlicher, spannender Winter. Trotzdem darf jetzt gern der Frühling kommen. Bitte. Danke.












