Trocken(heits)stress
In wenigen Tagen wird es offiziell sein und das Frühjahr 2026 (März bis Mai) geht als das trockenste in die österreichische Messgeschichte ein. Habe ich zuletzt noch von unseren fidelen Brandversuchen geschrieben, war ich in den letzten Wochen durch zahlreiche Waldbrände im Dauereinsatz; man könnte auch sagen im Dauerstress.
Aber ich habe das Beste daraus gemacht und mir über die Erkenntnisse und Diskussionen mit Feuerwehren und Behörden weitere Anregungen für mein Feuer-Buch geholt. Außerdem konnte ich ein paar interessante Beobachtungen auf Brandflächen machen, beispielsweise abgeplatzte Rinde an Buchen auf der 70 Hektar großen Brandfläche bei Eisbach-Rein in der Steiermark. Dieses Phänomen tritt auf, weil Buchen nicht feuerresistent sind und sich die dünne Borke bereits bei mäßig intensiven Bodenfeuern verabschieden kann – was dazu führt, dass der Baum abstirbt (aber mitunter am Stammfuß neu austreibt). Außerdem war ich als Quasi-Brandermittler tätig und habe den wahrscheinlichen Auslöser eines Waldbrandes in Gutenstein (Niederösterreich) gefunden. Leider eine Tatsache: Zigaretten sind die häufigste Ursache von Waldbränden in Österreich.
Neben diesen feurigen Tätigkeiten blieb nicht viel Zeit für andere Dinge. Aber immerhin ein paar (Familien)Ausflüge und Wanderungen waren dabei. Und ein Besuch des Technischen Museums in Wien, eine tolle Show im Kleinneusiedler Varieté-Theater (sehr zu empfehlen!) sowie ein universitärer Kurztrip nach Klagenfurt. Nicht zu vergessen auf die mit meinem Sohn errichtete Dominobahn, die ich auf seinen Wunsch hin fotografisch dokumentiert habe; weil er sie irgendwann nachbauen möchte. Aber ich vermute, das Nachbauen werde ich übernehmen müssen.













