Schloss-Schreiber (7)

Schloss-Schreiber Arbeitsplatz
 
Ja, so sieht er aus, mein Arbeitsplatz im Schloss Bergedorf, das sogenannte „Soltau-Zimmer“ (nach dem gleichnamigen Kaufmann und Literaturwissenschaftler). Gut, dass man(n) auf einem bequemen Bürostuhl im Trockenen sitzen kann, wenn es draußen (so wie jetzt) in Strömen regnet. Das mit dem Regen ist hier so ’ne Sache: Er kommt überraschend, hört schnell wieder auf. Außer, es handelt sich um Nieselregen. Der hält schon mal länger an – und geht so richtig unter die Haut.
 
Heute ist nicht viel los im Museum, im Gegensatz zum Wochenende, an dem mich einige interessante Persönlichkeiten besucht haben. Da war einmal der nette Herr mit Brille, der gemeint hat, Deutschland und Österreich gehören eigentlich zusammen, dann ein weltgewandter Mann mit Bart, der sich selbst als Macher bezeichnet hat, und die lustige Dame in Schwarz, die auf meine Begrüßung geantwortet hat: „Da geh ich mal wieder.“
 
Ich bin übrigens ein Fan von Franz geworden; Franzbrötchen. Das ist ein süßes Plundergebäck, ähnlich der Zimtschnecke, gefüllt mit Zimt und Zucker, manchmal auch mit Rosinen oder Schokoladestreusel. Schmeckt richtig lecker. Einige Produzenten lassen ihre Brötchen aber in Fett ein, was nicht so meins ist. Mein bevorzugter Franzbrötchen-Bäcker ist momentan die Bio-Bäckerei Springer, nur wenige hundert Meter vom Schloss entfernt – nicht zu fett, nicht zu süß und sogar mit Rosinen erhältlich. Mahlzeit!
 

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