Sie sind da!

Es hat ein bisschen länger gedauert als geplant, aber jetzt sind die eingetroffen: Die schmucken Taschenbücher meiner Fantasy-Krimi-Satire PROFESSOR HEIMLICH und die Farbenleere. Den Beweis präsentiert hier der interviennal renommierte VIP-Gartenzwerg Franz - seht ihr sein Grinsen?
 
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Ebenfalls eingetroffen sind die ersten - sehr erfreulichen - Rezensionen zu meinem Buch, zu finden etwa auf lovelybooks.de. Außerdem ist der filmische Buchtrailer zu Professor Heimlich in Arbeit und wird mit etwas Glück auf meiner Heimlich-Lesung am kommenden Samstag in Wien präsentiert. Dort werde ich auch meine bescheidenen Gitarrefertigkeiten unter Beweis stellen, das nur so nebenbei.
 
Auch sonst tut sich einiges. Die Arbeiten an meinem Thriller Einöde 12 schreiten zügig voran. Anfang 2017 soll das Werk fertiggestellt sein und bis zum Sommer veröffentlicht werden. Außerdem habe ich ein neues Buchprojekt begonnen. Der Arbeitstitel lautet: „Das fiese Glück“. Und nein, diesmal weder Thriller noch Fantasy, dafür ein Roman mit Herz und Humor - für alle jene, die dem negativen Zeitgeist der letzten Monate ein Lächeln entgegensetzen wollen.
 

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Heimliche Lesung Nr. 1

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Es tut sich etwas, allerdings ganz heimlich. Die erste Lesung zu meiner Fantasy-Krimi-Satire PROFESSOR HEIMLICH und die Farbenleere ist fixiert. Am Samstag, 17. Dezember lade ich um 18:00 Uhr zum Feldberg in Wien (Westbahnstraße 21). Ich lese aus meinem Roman, beantworte sinnlose Fragen, sinniere über den Geschmack von Gartenzwergen - und signiere natürlich meine Bücher. Ebenso dabei ist der Verlag ohneohren mit einem Querschnitt durch seine fantastische Leselektüre. Nähere Infos zur Lesung HIER (Blog) und HIER (Facebook). Und last but not least die illustre, offizielle Einladung:
 
Flyer Lesung Feldberg 17.12.2016
 
Eintritt ist freie Spende. Aufgrund beschränktem Platzangebot ersuche ich um Anmeldung unter lesung(ät)mortimer-mueller.at. Inklusive exklusivem Gartenzwerggulasch! (natürlich vegetarisch)
 
Abschließend noch der Hinweis: Sie sind überall! Aber ich möchte nicht von Gartenzwergen anfangen oder dem gerade in Arbeit befindlichen Buchtrailer vorgreifen, sondern freue mich auf zahlreiche Gartenzwe... Zuhörer.
 

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PROFESSOR HEIMLICH und die Farbenleere

Genre: Fantastik | Krimi-Satire/Groteske
 
Format: Taschenbuch/E-Book, ca. 220 Buchseiten
 
Zielgruppe: ab 12 Jahre, für Jugendliche und Erwachsene
 
Cover Professor Heimlich
 
PROFESSOR HEIMLICH und die Farbenleere ist mein erstes Auftragswerk. Ingrid, Leiterin eines gewissen unohrigen Verlags, hat vor rund zwei Jahren zu mir gesagt: „Willst du nicht mal was total Abgefahrenes schreiben?“ Das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen. Schon im August 2015 konnte ich die erste Fassung des Romans abschließen. Meine Einfälle waren teilweise so schräg, dass ich mir gedacht habe: Das kann ich so nicht schreiben! Ich hab’s trotzdem getan. Offenbar war das kein großer Fehler, denn Ende 2015 wurde ich von besagter Verlagsleiterin unter Vertrag genommen.
 
PROFESSOR HEIMLICH ist ein Fantasyroman mit Elementen von Krimi/Satire und nimmt teilweise groteske Züge an. Es ist sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene geeignet. Der Roman (E-Book-Ausgabe) ist im August 2016 im Verlag ohneohren erschienen. Das Buchcover zu PROFESSOR HEIMLICH und die Farbenleere hat Fabian vom HFA Studio in Wien gestaltet.
 
Klappentext:
An drei Dingen ist nicht zu rütteln.
Erstens: Sohlenpeins Schuhe sind sehr geschwätzig.
Zweitens: Gartenzwerge schmecken hervorragend als Gulasch.
Drittens: Klabauter sind immer blau.
 
Professor Adalbert Heimlich ist ein Meister seines Faches. Seine Erkenntnisse zu Sinn und Unsinn sind ein wesentlicher Bestandteil der wissenschaftlichen Lehre. Als jedoch ein Gossentroll verschwindet, und mit ihm die Farben einer Straße in Hamburg, steht auch der Sinngelehrte vor einem Rätsel. Gemeinsam mit Universalpräfekt Georg Zimperlich, seinem Assistenten Zumpfal und Doktor Tina Morgen (die bis zum Abend schläft, aber sicher kein Vampir ist) macht er sich auf die Suche nach dem fiesen Farbendieb.
 
Inklusive exklusivem Rezept für ein Gartenzwerggulasch!
 
HIER geht es zum exklusiven Buchtrailer, oder direkt:
 

 
Wer neugierig geworden ist, kann in der Leseprobe schmökern:
 
| Leseprobe Professor Heimlich als PDF (15 Seiten, 870 KB)
 
REZENSIONEN zu „Professor Heimlich und die Farbenleere“ finden sich auf lovelybooks.de und bei Amazon.
 
Erhältlich ist mein Werk als E-Book (mobi für Kindle und als epub) und als Taschenbuch im gesamten deutschsprachigen Raum. Aufgrund einer hinterhältigen BDSM-Attacke (siehe HIER), ist das Taschenbuch aber nicht überall verfügbar. In Österreich/Deutschland sollte PROFESSOR HEIMLICH und die Farbenleere unter anderem bei folgenden Anbietern erhältlich sein:
 
| Verlag ohneohren | Thalia | Amazon | beam-ebooks.de |
 
Preise: € 4,49 (E-Book) | € 11,49 (Taschenbuch)
 
ISBN: 9783903006799 (E-Book, mobi)
 

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Inspektor Maier - zartbitter

Ein bisschen hat es noch gedauert, jetzt ist er aber fertig: Mein nicht ganz ernst gemeinter Kurzfilm Inspektor Maier - zartbitter. Dabei handelt es sich um eine Krimi-Satire (man könnte auch behaupten, um eine Groteske), die ich als No-budget-Produktion umgesetzt habe. Gedreht wurde mit minimaler Ausrüstung an einem einzigen Tag im Juli 2016 in Niederösterreich. Alle Darsteller und Mitarbeiter haben ehrenamtlich mitgewirkt.
 
zum Inhalt:
Inspektor Maier und sein Assistent Müller betreten den Garten eines Einfamilienhauses - und bekommen es mit einer Wasserleiche, seiner Ehefrau und dem Gartenzwerg zu tun.
 
zur Besetzung:
Inspektor Maier - Sven Limprecht
Assistent Müller - Mortimer M. Müller
Frau Schmidt - Corinna Inauen
Herr Schmidt - Albert Pnjak
Gärtner - Marcus Hauser
 
zur Crew:
Kamera - Clemens Kneringer
Licht/Ton - Wendelin Müller
Make up - Elena Müller
Regie, Musik & Schnitt - Mortimer M. Müller
 
HIER der Link zum Film, oder direkt:
 

 
Für alle, die noch nicht genug haben - das Making-of und die Outtakes:
 

 

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Leseprobe PROFESSOR HEIMLICH

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Schon am kommenden Montag, den 29. August 2016, erscheint meine fantastische Krimi-Satire Professor Heimlich und die Farbenleere als E-Book. Hier der Klappentext:
 
An drei Dingen ist nicht zu rütteln.
Erstens: Sohlenpeins Schuhe sind sehr geschwätzig.
Zweitens: Gartenzwerge schmecken hervorragend als Gulasch.
Drittens: Klabauter sind immer blau.
 
Professor Adalbert Heimlich ist ein Meister seines Faches. Seine Erkenntnisse zu Sinn und Unsinn sind ein wesentlicher Bestandteil der wissenschaftlichen Lehre. Als jedoch ein Gossentroll verschwindet, und mit ihm die Farben einer Straße in Hamburg, steht auch der Sinngelehrte vor einem Rätsel. Gemeinsam mit Universalpräfekt Georg Zimperlich, seinem Assistenten Zumpfal und Doktor Tina Morgen (die bis zum Abend schläft, aber sicher kein Vampir ist) macht er sich auf die Suche nach dem fiesen Farbendieb.

 
Damit die Zeit bis zum Erscheinungstermin nicht zu lang wird - und für den Fall, dass interessierte LeserInnen vorab einen Blick in mein Büchlein werfen wollen -, gibt es jetzt auch eine illustre Leseprobe. Weitere Teaser und Informationen sind in Vorbereitung.
 
| Leseprobe PROFESSOR HEIMLICH und die Farbenleere als PDF (15 Seiten, 867 KB)
 

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Cover PROFESSOR HEIMLICH

Still und heimlich ist es nun so weit: Das Cover für meine fantastische Krimi-Satire Professor Heimlich und die Farbenleere ist fertig! Besten Dank an Fabian vom HFA Studio für die grafische Gestaltung. Der Roman erscheint Ende August im Verlag ohneohren zunächst als E-Book, ein paar Wochen später auch als Taschenbuch. Weitere Informationen zu meinem (laut Testlesern) abgefahrenen Werk folgen (etwa, warum Klabauter immer blau sind, weshalb Dr. Morgen sicher kein Vampir ist oder was sprechende Schuhe mit den fahlen Jungfrauen und wackelnden Dämonenärschen gemeinsam haben (nämlich nichts)).
 
Cover Professor Heimlich
 
Die Postproduktion meiner Krimi-Satire Inspektor Maier - zartbitter werde ich auch demnächst abschließen können. Der Kurzfilm wurde das No-Budget-Produktion mit freiwilligen Schauspielern an einem einzigen Tag umgesetzt. Ich finde, das Ergebnis ist trotzdem sehr ansprechend geworden. Wer sich seine eigene Meinung bilden möchte, kann das voraussichtlich ab Ende August, dann wird der Film online gestellt.
 
Weitere Neuigkeiten: Die ersten Lieder meines Wüstenepos konnte ich in Noten setzen und die Konzeption meines aktuellen Buchprojekts (diesmal wieder ein Thriller) vorantreiben. Daneben habe ich mit dem Gitarrespielen begonnen. Warum? Erstens wollte ich das schon lange tun und zweitens wird es Zeit, dass ich die lautstarken Streitgespräche in der Nachbarschaft mit ein paar wohlklingenden Akkorden bereichere.
 

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Kienspäne & Gartenzwerge

Ich mag die Hitze. Wenn andere müde und motivationslos sind, strotze ich vor Energie und Tatendrang. Deshalb sind einige Projekte in Planung, Arbeit oder Fertigstellung. Außerdem habe ich beschlossen, dass der Tag zu wenig Stunden hat. Ab sofort wird der 32-Stunden-Tag eingeführt und das Schlafpensum auf fünf Stunden verkürzt. Sonst geht ja gar nichts weiter.
 

  • Anfang August bin ich auf den Tagen der Tapferkeit in der Steiermark - voraussichtlich aber nicht als Mensch, sondern als Kobold. Dort betreue ich mit meinen Geschwistern einen Stand, an dem es alle möglichen und unmöglichen Dinge zum Kaufen geben wird. Unter anderem Kienspäne, die einzige mittelaltergerechte Anzündhilfe. Leuchtende Pilze werden wir auch anbieten. Außerdem Träume in der Nussschale. Und Klopapier.
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  • Nach einer längeren Aufschiebekampagne, habe ich mir endlich ein Herz gefasst und verfilme Ende Juli meine Krimi-Satire Inspektor Maier - zartbitter. Das Drehbuch ist bereits fertig, die (meisten) Schauspieler angeworben und Ende der Woche sollte auch das Storyboard Fortschritte machen. Die wichtigsten Requisiten habe ich gestern bestellt: Gartenzwerge, und zwar gleich drei Stück.
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  • Die Lieder aus meinem Wüstenepos möchte ich in den nächsten Tagen in einem Notenprogramm setzen und aufnehmen. Apropos Wüstenepos: Die Verlagssuche ist im vollen Gang. Mal sehen, wann ich hier Neues berichten kann. Und: Das erste Feedback eines Testlesers ist eingetrudelt. So viele „super“ habe ich selten gelesen. Aber es gab auch (konstruktive) Kritik, die ich noch verarbeiten werde.
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  • Last but not least: Professor Heimlich - und die Farbenleere ist im finalen Lektorat und die Verlagsleiterin hat bereits angekündigt: „Du bist als nächster dran.“ Das ist aber vermutlich nicht als Morddrohung zu verstehen.

 
Daneben stehen noch ein paar andere Dinge auf meiner Liste - unter anderem ein Berg-Halbmarathon, ein Fotoshooting und eine Gewitterjagd. Das alles klappt wohl nur, wenn mein Antrag beim Verfassungsgerichtshof durchgeht. Aber wenn wir alle drei Monate einen neuen Bundespräsidenten wählen dürfen, sollte ein 32-Stunden-Tag auch kein Problem sein.
 

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Putlitzer, der dritte

Hurra, war das ein Spaß! Nach meinem norddeutschen Kurztrip kann ich ganz klar sagen: Putlitz hat sich gelohnt! Begonnen hat alles mit einem Anruf im April. Karen von den 42er Autoren hat mir schonungslos beigebracht, dass ich zu den drei topgesetzten Gewinnern des Putlitzer Preises 2016 gehöre. Sie hat mich auch gleich zur Preisverleihung am 11. Juni in Putlitz eingeladen. Da konnte ich natürlich nicht Nein sagen.
 
Besagter Tag war ein Samstag - aufstehen hieß es trotzdem um 04:45 Uhr. Mit dem Flieger ging es nach Berlin Tegel. Dort wurden meine Begleitung und ich abgeholt und nach Putlitz gebracht; aber nicht von irgendeinem Fahrzeug, sondern von diesem Gefährt:
 
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Nach dem Check-in im Hotel gab es eine Führung durch die Stadt Putlitz - eine der ältesten und geschichtsträchtigsten Ortschaften der Umgebung. Das Wetter hat prima mitgespielt und so ließ sich das eine oder andere schöne Fotomotiv finden.
 
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Die Führung brachte uns bis zu den Zinnen der Putlitzer Burg (oben Mitte). Die Aussicht hätte nicht besser sein können.
 
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Danach stand ein erstes Treffen der Preisträger am Programm - Blitzlichtgewitter inklusive.
 
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Die Siegertexte wurden aber nicht von uns selbst vorgetragen. Das übernahmen die sprachgewandten Schülerinnen des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums in Pritzwalk. Sehr beeindruckend, wie zum Beispiel Benjamin meine Geschichte - die fast ausschließlich aus den direkten Reden verschiedener Hirnregionen besteht - zum Leben erweckt hat.
 
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Nach dieser ersten Kennenlernrunde ging es - begleitet von der städtischen Fanfarenbläser-Kompanie - in die Kirche zu Putlitz.
 
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Die Moderation der Veranstaltung haben Cordula (Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins der 42er Autoren) und Dieter (man nennt ihn eigentlich nur Didi) übernommen.
 
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Hinter Stefan Schulz und H. P. Karr erreichte ich mit meiner Hirn-Satire Funkloch den dritten Platz. Zum Abschluss mussten/durften wir das „neue“ Putlitzer Stadtlied singen. Zu der Melodie von „Mein kleiner, grüner Kaktus“ priesen wir Putlitz, den Putlitzer Preis und die vielen edlen Gänse. Wie man sieht, hat das einige - hier Didi und Pfarrer Volkhart - zu besinnlichen Himmelsblicken verleitet.
 
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Nach der Preisverleihung war vor der Feier: Zu Möhrchen, Brötchen, Paprikachen und einer herrlichen Spargelsuppe wurde im Pfarrgarten geplaudert, getrunken und die Wärme des lodernden Feuers genossen.
 
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Spät in der Nacht ging es zurück ins Hotel und am nächsten Tag weiter nach Berlin. Beim Transport zum Flughafen durften wir wieder in ein außergewöhnliches Fahrzeug steigen; bei der Hinfahrt Porsche, zurück mit dem Jaguar - nur der Rolls-Royce hat gefehlt.
 
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Mein Fazit: 1) Eine gelungene, unterhaltsame Veranstaltung. 2) Putlitz ist eine lebendige, sympathische Kleinstadt. 3) Es gibt hier besonders offene, gastfreundliche Menschen. 4) Ich habe eine edle Gans bekommen, die ab sofort meinen Schreibtisch zieren wird.
 
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Mein besonderer Dank gilt Karen und Cordula, die uns mitgenommen und alles Organisatorische perfekt geregelt haben!
 
Für alle, die wissen wollen, was es mit meiner hirnreichen Gewinnergeschichte „Funkloch“ auf sich hat: HIER kann die Geschichte als PDF heruntergeladen werden. Wer mehr über den Putlitzer Preis erfahren will (der jedes Jahr von den 42er Autoren ausgelobt wird), kann sich HIER informieren.
 

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Rüsselwolken über Wien

Ich bin ein Multitalent. Das haben zumindest andere über mich behauptet. Ob das stimmt, kann ich nicht sagen, aber auf alle Fälle bin ich vielseitig interessiert. Zum Beispiel begeistert mich seit meiner Jugend das Wetter. Besonders Gewitter haben es mir angetan. Vor einigen Jahren war ich Mitbegründer von Skywarn Austria, einem ehrenamtlichen Verein, der vor unwetterartigen Erscheinungen warnt. Inzwischen habe ich zwar andere Schwerpunkte, aber wenn - so wie heute - Gewitterdonner erklingt, muss ich einfach vor die Tür.
 
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Die Kreise markieren zwei rotierende Trichterwolken, sogenannte Funnelclouds. Gewissermaßen sind das die Vorstufen von Tornados (und ja, die gibt es auch in Österreich). Diese erste Aufnahme entstand heute am 04. Juni um 17:31. Zu dem Zeitpunkt stand knapp östlich von Wien ein heftiges Gewitter mit Starkregen und Hagel. Vom 22sten Bezirk aus war das Aufwindfeld gut zu erkennen - und hier bildeten sich durch die deutliche Konvergenz (= zusammenströmende Luftmassen) gleich zwei Funnelclouds aus. Unten sieht man Rüsselwolke Nummer eins in seiner stärksten Ausprägung.
 
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Kurz darauf wird Rüssel zwei aktiver, schiebt sich an Rüssel eins heran, der auf dem folgenden Bild rechts oben als dünnes Zumpfal zu erkennen ist.
 
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Das sieht nach Kannibalismus aus - und tatsächlich: Ein paar Sekunden nach der Aufnahme unten verspeist Rüssel Nr. 2 den ersten Trichter.
 
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Offenbar hat es gut geschmeckt, denn die zweite Funnelcloud wird länger, erreicht eine Ausdehnung von rund 20% des Abstands Wolke-Erde.
 
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Kurz danach löst sich auch diese zweite Trichterwolke auf. Insgesamt waren die Funnelclouds fünf bzw. zehn Minuten zu sehen, das ist schon recht ordentlich.
 
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Und hier das Video der zweiten Trichterwolke auf Youtube:
 

 
Zur Sicherheit noch mal im Klartext: Nein, das waren keine Tornados. Auch keine Mini-Tornados (die gibt es nicht). Solche Funnelclouds treten relativ häufig auf, besonders bei sommerlich feuchten und windschwachen Wetterlagen. Erst - und nur dann - wenn der Wirbel des Trichters (der nicht auskondensiert sein muss) Bodenkontakt hat, spricht man von einem Tornado.
 
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Korrrekturen

Manchmal, so wie aktuell, muss sich Autor intensiv der Lektoratsarbeit widmen. Vor wenigen Tagen habe ich die Erstkorrektur meines Wüstenepos abgeschlossen. Kürzer ist es dadurch nicht geworden, obwohl ich einiges gestrichen habe. Da mir gleichzeitig neue Ideen gekommen sind bzw. Ergänzungen nötig waren, hat sich an der Länge kaum etwas geändert. Der nächste Schritt ist die Verlagssuche - also bitte Daumen drücken!
 
Professor Heimlich - und die Farbenleere, meine fantastische Krimi-Satire, bereite ich derzeit für die richtige Lektoratsarbeit im Verlag ohneohren vor. Leider ist das nicht so einfach. Bei der laufenden Schlusskorrektur fallen mir immer wieder neue Lustigkeiten ein, die ich unbedingt einbauen muss. Ob die dann auch wirklich lustig sind oder besser wieder gestrichen werden sollten (zum Beispiel der Zweikampf mit Analzäpfchen), muss noch geklärt werden.
 
Das Cover für Professor Heimlich ist inzwischen (fast) fertig. Fabian vom HFA Studio in Wien hat wirklich tolle Arbeit geleistet. Ich hoffe, auch die Leserinnen und Leser finden Gefallen daran, dass auf dem Cover ein nackter Männerkopf zu sehen sein wird.
 
Das E-Book von Professor Heimlich - und die Farbenleere erscheint voraussichtlich Ende August, das Print ein paar Wochen später.
 

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