| Ernährung |

 
Neben der regelmäßigen sportlichen Betätigung ist mir eine bewusste und ausgewogene Ernährung sehr wichtig. Ich esse vorwiegend regional und biologisch bzw. Produkte aus fairem Handel. Fleisch und Fisch kommen bei mir nur ein- bis zweimal pro Woche auf den Tisch. An Getränken beschränke ich mich auf Leitungswasser und Kräutertees (davon aber reichlich). Softdrinks, Kaffee und Alkohol stehen nicht auf meinem Speiseplan.

Außerdem höre ich auf meinen Körper – und nicht auf die teils fragwürdigen Ratschläge von Gesundheitsaposteln. Eine oft geäußerte Regel besagt, dass man fünf kleine Mahlzeiten pro Tag essen soll. Zumindest in meinem Fall ist das falsch. Nach Jahren mit Bauchbeschwerden habe ich für mich eine ebenso einfache wie naheliegende Lösung gefunden. Ich esse kein Frühstück und nur ein bis zwei Mahlzeiten pro Tag – dann aber reichlich; so reichlich, dass ich schon öfter schräge Blicke eingefangen habe. Diese Ernährungsweise nennt man auch intermittierendes Fasten. Damit fühle ich mich nicht nur gesünder und bin energiegeladener, auch mein Verdauungstrakt ist dankbar für die Ruhepause.

In den letzten Jahren hat sich das Kochen als interessante Spielweise meiner Kreativität entwickelt. Ich versuche mich an neuen Rezepten oder variiere Altbekanntes mit teils ungewöhnlichen Zutaten. Auch hier gilt: 80 % der Gerichte sind vegetarisch, meist Vollkorn und mit viel Gemüse. Die verwendeten Produkte besorge ich nach Möglichkeit aus dem regional-biologischen Umfeld und verarbeite sie frisch oder aus der Tiefkühltruhe.

Was ich gern koche? Da fallen mir spontan folgende Dinge ein: Topfen-Marillenknödel mit Zimt-Haselnuss-Brösel, Dinkel-Vollkorn-Pizza mit marokkanischen Gewürzen, Semmelknödel auf selbst gepflückter Eierschwammerl-Rahmsauce, Schwarzreis-Risotto mit gedünstetem Saisongemüse – und natürlich meine perfektionierten Vanillekipferl. Aber die gibt’s erst zu Weihnachten (oder im Juli, wenn ich zufällig Lust darauf habe).
 

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