Vampir-Satire Raphael

Gestatten, dass ich mich vorstelle: Ich heiße Raphael. Meines Zeichens Viertgeborener der Acht, äußerlich menschlich, tatsächlich aber ein Vampir; ein Erzvampir, um die Dinge beim Namen zu nennen. Was Sie hier vor sich sehen, sind die geballten Informationen meiner Erinnerung. Ein Gedächtnis, das Jahrtausende umfasst. Eine Reminiszenz an überirdische Wesen, magische Momente und epische Feindschaften, von denen kaum ein Mensch etwas ahnt.
Aber alles der Reihe nach.

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So beginnt „Raphael“, eine fantastische Vampir-Satire, welche mit allen Vorurteilen gegenüber Blutsaugern aufräumt; weder sind sie hirnlose Monster, noch glitzernde Loveboys. Die Wahrheit ist ebenso einfach wie schockierend: Sie sind Hüter des Gleichgewichts und schützen die Menschheit vor der Willkür anderer Unsterblicher. Zumindest sollten sie das. Warum es doch nicht so ist und Homo sapiens nur ein winziges Steinchen im Kreis der wirklich Mächtigen darstellt, das erzählt uns Raphael.
Nicht, dass Sie denken, dies hier sei schon alles. Es ist bloß ein Sandkorn, ein Auszug, ein Gedankenfragment aus den wenigen Jahren seit dem letzten Weltkrieg.
Aber schließlich muss man irgendwo anfangen.

„Raphael“ ist mein aktuelles Romanprojekt und soll in einigen Wochen fertiggestellt werden.
 

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