Marokko

Ende April habe ich einen länger gehegten Wunsch in die Tat umgesetzt: Ich wollte die Wüste sehen, genauer gesagt die Sandwüste mit ihren lang gezogenen Dünen, den rauschenden Staubwogen und der menschenleeren Weite ...
 
Die nächsten größeren und von Europa leicht erreichbaren Ergs (arabisch für das „Dünenmeer“) liegen in Marokko. Da mich das Land selbst auch interessiert hat, habe ich statt einer reinen Wüstentour eine individuelle Rundreise gebucht. Von Marrakech ging es an den Atlantik nach Essaouira, zurück Richtung Gebirge ins Ourikatal, von dort über den Hohen Atlas, durch Wadis mit Berberdörfern, über den Antiatlas nach Zagora und weiter in den Erg Chegaga bei M’Hamid. Der Rückflug erfolgte von Marrekech nach Wien.
 
Vorab: Falls jemand einen hervorragenden Guide für die Städte oder die Wüste Marokkos sucht (der bei Bedarf auch eine ganze Tour zusammenstellt) kann ich gern behilflich sein. Die private Buchung ist günstiger, als wenn man sich eine Rundreise von einem Veranstalter in Österreich oder Deutschland zusammenstellen lässt.
 
Marrakech - eine bunte Stadt; eine laute Stadt; eine Stadt, wo immer etwas los ist - und wo die Gerüche mitunter jeden Rahmen sprengen. Wenn man Zeit in Marrakech verbringt, sollte man auf alle Fälle durch die Medina (= Innenstadt) und den Souk (= größter Markt) spazieren. Hüten muss man sich vor den zahlreichen Mopeds, die durch die engen Gassen brausen - und Vorsicht ist auch bei manchen Verkäufern angebracht, die ihre Waren oder Dienstleistungen mit sehr eigenwilligen Methoden an den Mann (oder die Frau) bringen wollen. Zu empfehlen ist jedenfalls die Nächtigung in einem traditionellen Riad; der beruhigte Innenhof lässt so richtig durchatmen.
 
  
  
 
Zu der traditionellen Küche kann man nur so viel sagen: einfach köstlich! Die Zubereitung in Tajinen (gebrannten Tontöpfen) schmeckt hervorragend, auch das Couscous mit allerlei Gewürzen ist vorzüglich. Obst kann man mit etwas Vorsicht ohne Bedenken genießen - im Gegensatz zu anderen arabischen Ländern, hatte ich in Marokko kein einziges Mal Probleme mit Magen oder Darm. Vielleicht lag das aber auch an dem Nationalgetränk Marokkos: eine bittersüße Mischung aus Grün- und Pfefferminztee. An Sehenswürdigkeiten ist in Marrakech zum Beispiel der Bahia-Palast zu empfehlen, der unter anderem aufwendig bemalte und sehr detaillierte Holzarbeiten bietet.
 
  
  
 
Wenn man von Marrakech Richtung Atlantikküste fährt, durchquert man fast unweigerlich einen mehrere Kilometer breiten Hain aus eher unspektakulären, halbrund geformten Laubbäumen. Dabei handelt es sich um Arganbäume, die jene begehrten mandelartigen Früchte produzieren, aus denen Arganöl produziert wird. Das Öl findet als Speiseöl und für Kosmetikartikel Verwendung und ist vergleichsweise teuer - daher lohnt sich ein Preisvergleich in Marrakech bzw. Essaouira (Achtung auf die diversen Gütesiegel). Lustig sind die sogenannten Ziegenbäume - ja, richtig gelesen. Die Ziegen der Berber fressen mit Vorliebe die hartschaligen Früchte der Arganbäume und klettern dabei schon mal hoch in die Baumkronen. Den Argansamen schadet das übrigens nicht, die keimen problemlos nach dem Verlassen des tierischen Hinterausgangs.
 
  
  
 
Essaouira liegt nördlich der Touristenmetropole Agadir an der Atlantikküste und hat seinen natürlichen Charme bewahren können. Die ideale Reisezeit ist allerdings nicht im späten Frühling oder Herbst, da es - wie bei meinem Besuch - sehr windig sein kann. Besser, man/frau sieht im Winter hier vorbei. Neben dem Tourismus wird die Stadt vom Handel mit Arganöl und Fischen beherrscht; zumindest gefühlsmäßig ist die Hälfe der Stadteinwohner direkt oder indirekt mit Fischfang beschäftigt.
 
  
  
 
Von Essaouira ging es wieder zurück Richtung Marrakech und weiter an den Fuß des Hohen Atlas - genauer gesagt in das Ourikatal. Die Landschaft ist sanft hügelig, ein Fluss sprudelt das ganze Jahr über durch das Tal und es ist so grün wie in Mitteleuropa - ein immenser Gegensatz zur kahlen Ödnis auf der anderen Seite des Hohen Atlas.
 
  
 
Hier im Ourikatal lernte ich Youssef kennen. Youssef ist Pionier. Revolutionär. Und unverbesserlicher Optimist. Nach zwanzig Jahren in Deutschland ist er in das Ourikatal zurückgekehrt und hat dort auf vier Hektar Fläche eine biologische Permakultur aufgebaut. Unter Pfirsich- und Zitronenbäumen wächst Getreide, Möhren gedeihen neben Erbsen und Granatapfel-Sträuchern. In einem Freigehege leben Kühe, Schafe und Kaninchen, daneben gibt es eine Regenwurmfarm, die den ersten Biomist Marokkos (oder zumindest des Ourikatals) produziert. Am Abend durfte ich auch gleich die verschiedenen selbst geernteten/hergestellten Produkte verköstigen - ich glaube, so viel habe ich noch nie auf einen Sitz verschlungen. (Und nein, der Gecko wird nicht gegessen, aber er war ein tüchtiger Moskitojäger in der Nacht ^^).
 
  
  
 
Am nächsten Tag ging es an die Überquerung des Hohen Atlas - ein Gebirge, dessen höchste Ausläufer mehr als 4000m über den Meeresspiegel aufragen. Da hier auch immer wieder Niederschlag fällt, sind die Berggipfel im Winter und Frühjahr schneebedeckt. Die Passstraße wird momentan erneuert, was auch dringend notwendig ist, wenn man den schmalen, kurvenreichen Pfad und die zahlreichen Schlaglöcher bedenkt. Der Hohe Atlas wirkt für die feuchten Luftmassen des Atlantiks wie eine Barriere; nur selten gelingt es den Wolken, die Berge zu überwinden. Hinter dem Gebirgszug beginnt de facto die Wüste - und auch die Straßen- und Verkehrsregeln werden nicht mehr allzu ernst genommen. Warum zweimal fahren, wenn alles Heu auf einen Laster passt?
 
  
  
 
Je weiter man sich vom Gebirge entfernt, desto trockener wird es. Ausreichend Feuchtigkeit für eine dauerhafte Besiedlung gibt es nur in den Wadis. Während im Winter und zeitigen Frühjahr Wasser von den Bergen Richtung Osten fließt, ist das restliche Jahr kein Fluss mehr vorhanden. In der Tiefe wird aber weiter Wasser transportiert, das Tal bleibt damit grün. In den Wadis befinden sich zahlreiche Berbersiedlungen, deren Bauten aus Lehm errichtet sind. Die größten Täler sind sogar mit Palmen bewachsen. Immer wieder trifft man auf Kasbahs, das sind ehemalige, aber jetzt verlassene Festungsanlagen.
 
  
  
 
Inzwischen lässt sich nicht mehr leugnen, dass die Gegend immer unwirtlicher wird. Der letzte größere Ort ist Zagora - hier lässt sich unter anderem eine traditionelle Töpferei besuchen. Auch einige (teils luxuriöse) Hotels und Riads wurden im Zuge der zunehmenden Bedeutung des Tourismus errichtet. Fährt man von Zagora weiter Richtung Südosten, nimmt die Besiedlung weiter ab, auch die Oasen sind meist verlassen. Ab M’Hamid - das weniger ein Dorf, als eine Ansammlung weiterer Hotels ist - gibt es keine befestigten Straßen mehr. Die Schotterwege führen querfeldein; und wie man sieht, haben die holprigen Pfade nicht allen Fahrzeugen gut getan.
 
  
  
 
Nach weiteren zwei Stunden Fahrt durch die Einöde kommen sie endlich in Sicht - die Sanddünen der Erg Chegaga! Am Fuß des Dünenmeers gibt es von verschiedenen Anbietern mehr oder weniger luxuriöse Zeltlagerplätze, die mit Matratzen oder sogar Betten ausgestattet sind. Warum keine Übernachtung unter dem Sternenhimmel? Die Wüste, zumindest diese hier, ist oft windig - wie ich wenig später am eigenen Leib erfahren durfte. Wenn der Sand erst einmal waagrecht daherkommt, kann der Aufenthalt im Freien unangenehm werden; die feinen Körnchen findet man dann in den Ohren, in der Nase und zwischen den Zähen.
 
  
  
 
Sobald ich im Lager angekommen war, musste ich sofort auf die höchste Düne der Umgebung steigen; was durch den abgleitenden Sand recht kraftraubend ist. Aber es lohnt sich. Der Anblick und das Gefühl sind atemberaubend. Berauschend. Unvergleichlich! Am nächsten Morgen bin ich barfuß eine Stunde durch das Dünenmeer gelaufen - auch das ein unvergessliches Erlebnis. Allerdings sollte man sich als Europäer auf die eine oder andere Blase an den Zehen gefasst machen. Aber genug der Litanei, jetzt möchte ich die Bilder sprechen lassen.
 
  
  
  
  
  
 
Das letzte Bild zeigt einen Dustdevil, einen Staubteufel, wie es ihn auch bei uns an heißen Sommertagen gibt - allerdings selten so schön ausgeprägt wie dieses Exemplar. Da ich auf meiner Reise jede Menge Dustdevils beobachten und filmen konnte, habe ich einen kurzen Videoclip zusammengestellt, der entweder über diesen Link oder direkt hier angesehen werden kann:
 

 
Oft wird davon geschwärmt, wie klar und sternenreich die Nächte in der Wüste sind; nun, das kann ich bestätigen. Wenn der Himmel nicht gerade von Staubwolken verdunkelt wird, sieht man unzählige Lichter in der Finsternis. Zusammen mit den durch Lagerfeuer erhellten Dünenkämmen ein magischer Anblick, der zum Tanzen und Träumen einlädt.
 
  
  
 
Am übernächsten Tag ging es in einer achtstündigen Marathonfahrt über den Hohen Atlas zurück nach Marrakech. Eine letzte Nacht in der lebhaften Metropole, dann stand auch schon der Rückflug nach Wien am Programm.
 
Mein Fazit für Marokko im Allgemeinen sowie der Sandwüste im Speziellen: fantastisch! Und: Ich komme wieder ...
 

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Lesung EINÖDE 12, die zweite

Gestern gab es die zweite Buchpräsentation mit Lesung zu meinen beiden Zahlenthrillern EINÖDE 12 - Endzeit und EINÖDE 12 - Neubeginn. Dank der Einladung von Anita Thunshirn, Leiterin der Stadtbibliothek Fischamend, wagte ich spätabends den Schritt vor das Publikum; und sogar vor die Fernsehkamera, da ein Filmteam von Niederösterreich TV die Veranstaltung begleitete.
 
  
 
Nach der Begrüßung durch Frau Thunshirn startete ich mit einer Vorführung meines Kurzfilms SNOWDANCE. Danach gab ich per Leinwand-Präsentation einen Einblick in mein schriftstellerisches Schaffen - inklusive Inspirationswege, Hintergründe zu meinen Werken, die leidliche Verlagssuche und das richtige Beten für eine wohlgestimmte Muse (okay, letzteres ist geschummelt - das Foto unten war ein zufälliger Schnappschuss).
 
  
 
Bei der eigentlichen Lesung trug ich einige Kapitel aus EINÖDE 12 - Endzeit vor, dem dritten und vorletzten Teil meiner Zahlenthriller-Reihe. Danach galt es einige Bücher zu signieren - und das Team um Frau Thunshirn lud zu einem reich bestückten Buffet, das bis zum Ende der Veranstaltung nicht vollständig geleert werden konnte.
 
  
 
Fazit: Ein sehr netter Abend mit einem interessierten, zuvorkommenden Publikum. Besonders freut es mich, dass mehr als 100€ für die Selbsthilfegruppe Rheumalis, ein Verein für rheumakranke Kinder und Jugendliche, gespendet worden sind.
 

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SNOWDANCE

Anfang März fanden in den tiefsten Tiefen des Wienerwalds unheimliche Unheimlichkeiten statt - will sagen, ich habe mit einer top motivierten Crew meinen Kurzfilm SNOWDANCE umgesetzt (für die ganz Eiligen: HIER der Link auf YouTube). Die Idee dazu ist mir bereits vor einigen Monaten gekommen. Das erste verfasste Drehbuch war allerdings zu aufwendig in der Umsetzung; zumindest, wenn kein Budget vorhanden ist und die Dreharbeiten innerhalb eines Tages abgeschlossen sein müssen. Also habe ich mein Werk umgeschrieben und gekürzt - das Resultat hat mir im Endeffekt besser gefallen als die ursprüngliche Version.
 
Worum es sich handelt? In erster Linie um eine Mischung aus Film noir und Thriller. Daneben behaupte ich mal, dass gewisse Aspekte einer Allegorie vorhanden sind - auch wenn das streng genommen kein Filmgenre ist. Die Kampfchoreografie, die im Film zu sehen ist, wurde vorab mit den Schauspielern einstudiert. Übrigens: Für die bessere Vernetzung (und weil ich vorhabe, das Resultat unserer Mühen bei Festivals einzureichen) ist der Film auf Englisch.
 
Wir starteten zu fünft im Morgengrauen eines hochwinterlichen Tages und fuhren (bzw. gingen) auf verschneiten Pfaden zu einem vorher inspizierten Waldstück westlich von Wien. Die erste Sache, die allen sofort klar wurde: Es wird schweinezipfelkalt! Immerhin - der Wind war kaum spürbar und auch Schneefall blieb uns erspart.
 
  
 
Gegen zehn Uhr am Vormittag konnten wir mit den ersten Aufnahmen starten. Neben der Windstille kam uns die hohe aber dichte Wolkendecke zugute, die genau jene gedämpfte Stimmung schuf, die ich mir für meinen Film gewünscht hatte. Außerdem gab es damit keine Licht-Schatten-Probleme.
 
  
 
Nach vier Stunden (exakt wie im Zeitplan vorgesehen) konnten wir die Dreharbeiten abschließen. Das war auch gut so, denn die Kälte hatte sich inzwischen durch sämtliche Kleidungsschichten gefressen. Die Baumkletteraktion gegen Ende blieb leider ebenso unbelohnt, wie der optische Aufputz einiger umstehender Bäume - die relevanten Szenen fielen dem Schnitt zum Opfer.
 
  
 
Ich bedanke mich ganz herzlich! bei der gesamten Crew, die unentgeltlich gearbeitet hat und meinen eiskalten Regieanweisungen ohne Zögern nachgekommen ist. Konkret bestand die Mannschaft aus Marcus Hauser („Young Man“), Wendelin Müller („Man in Black“), Jennifer Fischer (Maske/Kostüme; danke auch für die Fotodokumentation!) und Elena Müller (Regieassistenz).
 

 
Nach dem vierstündigen Dreh habe ich rund dreißig Arbeitsstunden benötigt, bis der Film fertig geschnitten war bzw. meinem kritischen Blick standgehalten hat. Das lag nicht zuletzt daran, dass ich ein kurzes Musikstück komponiert und in den Film eingebaut habe.
 
Aber genug der Worte - hier der LINK zu meinem Kurzfilm SNOWDANCE auf YouTube (am besten in Full HD ansehen), oder direkt:
 

 

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Lesung EINÖDE 12, die erste

Vergangenen Freitag fand die erste Buchpräsentation und Lesung zu meinen letzten Zahlenthrillern EINÖDE 12 - Endzeit und EINÖDE 12 - Neubeginn statt. Ermöglicht wurde mir dies durch die liebe Einladung von Renate Glaw - Bibliotheksleiterin der Haydn-Bibliothek in Hainburg an der Donau.
 

 
Ursprünglich waren die Räumlichkeiten Teil eines Klosters. Die gewölbeartigen, hoch mit Büchern beladenen Räume erzeugen eine gemütliche Atmosphäre und sind ideal für Lesungen aller Art. Nach einer Präsentation, in der ich einige Hintergründe zu meinem schriftstellerischen Schaffen („Keine Ahnung, woher das kommt. Ich habe irgendwann zu schreiben begonnen.“) und zu meiner Zahlenthriller-Reihe vorstellte, las ich einen Auszug aus EINÖDE 12 - Endzeit; und gab auch eine Erklärung ab, wieso EINÖDE 12 zerschnipselt werden musste.
 

 
Eine Menge Fragen gab es vonseiten des Publikums - etwa, woher ich trotz Job und anderen Interessen die Zeit nehme, jedes Jahr mindestens einen Roman zu schreiben. Meine Antwort: Erstens besitze ich keinen Fernseher und zweitens schreibe ich zwischen Mitternacht und fünf Uhr früh. Gut, zweiteres war nicht ganz ernst gemeint, aber fernsehen steht tatsächlich selten auf meiner Agenda. Einer Halsentzündung zum Trotz verlor ich bis zum Ende der Lesung nicht meine Stimme und konnte anschließend noch das eine oder andere Buch signieren.
 

 
Zum Abschluss wurden wir alle einmal mehr hervorragend von der Hausherrin und ihren fleißigen Gehilfinnen verköstigt. Es blieben sogar ein paar Scheiben Gemüsestrudel übrig, sodass ich mir am nächsten Tag noch mal den Bauch vollschlagen konnte.
 
  
 
Meine nächste Lesung zu EINÖDE 12 folgt am 12. April und findet in der Stadtbibliothek von Fischamend statt. Aber wie sieht es mit meinen weiteren schriftstellerischen Ambitionen aus? Woran schreibe ich, welches Buch erscheint als nächstes?
 
Ich gestehe: In den letzten Wochen habe ich nichts geschrieben, zumindest keinen Roman. Dafür aber ein Drehbuch, denn momentan entfalte ich mich in anderen kreativen Bereichen - konkret in der Filmproduktion und in der Musik. Anfang März habe ich meinen Kurzfilm SNOWDANCE umgesetzt. Die eigenwillige Komposition aus Film noir, Thriller und Allegorie sollte demnächst fertiggestellt sein. Mehr dazu folgt in den kommenden Tagen.
 

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Zahlenthriller-Reihe abgeschlossen!

Mit der Veröffentlichung meines Psychothrillers EINÖDE 12 - Neubeginn ist meine im Jahr 2012 gestartete Thrillerreihe abgeschlossen. Da bei jedem Buch eine Zahl den Titel dominiert, wurde von einigen vorgeschlagen, meine Serie als „Zahlenthriller“ zu bezeichnen. Das soll mir recht sein, Hauptsache, ich konnte nach fast 1500 Buchseiten ein ENDE unter das letzte Manuskript setzen. Wichtig ist zu erwähnen, dass die Bücher eine Wandlung durchgemacht haben; soll heißen, obwohl es sich in sämtlichen Fällen um Thriller handelt, ist die Genre-Einordnung im Detail unterschiedlich.
 

  • KABINE 14 ist ein Thriller mit zahlreichen Elementen eines Krimi
  • 13 GEBOTE kann als Action- und Ökothriller bezeichnet werden
  • EINÖDE 12 (Endzeit und Neubeginn) ist ein Psychothriller, aber auch Öko- und Mysterythriller

 
Obwohl eine in sich geschlossene Geschichte erzählt wird, können alle drei Hauptwerke (EINÖDE 1+2 funktioniert nur zusammen) auch einzeln gelesen werden. Wer also das volle Lesevergnügen haben möchte, sollte bei KABINE 14 beginnen. Zum Abschluss noch ein Bildchen - als Beweis, dass nun alle vier Bände vereint sind.
 

 
PS: Inzwischen ist EINÖDE 12 - Neubeginn auch als E-Book zum Preis von 4,99€ erhältlich. Für den Kindle gibt es meinen letzten Zahlenthriller bei Amazon.
 

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EINÖDE 12 - Neubeginn

Genre: Thriller | Psychothriller, Mystery- & Ökothriller
 
Format: Taschenbuch/E-Book, 348 Buchseiten
 
Zielgruppe: ab 14 Jahre, Frauen und Männer
 
  
 
EINÖDE 12 - Neubeginn ist ein Psychothriller mit Elementen eines Mystery- und Ökothrillers. Er ist der vierte und letzte Teil meiner Zahlenthriller-Reihe und setzt das Geschehen aus KABINE 14, 13 GEBOTE und EINÖDE 12 - Endzeit fort, kann aber auch (gemeinsam mit EINÖDE 12 - Endzeit) separat gelesen werden. Der Roman ist im November/Dezember 2017 als Taschenbuch und E-Book bei Books on Demand (BoD) erschienen. Das Buchcover habe ich selbst gestaltet. Ursprünglich war geplant, EINÖDE 12 wie die anderen Bände als Einzelwerk herauszubringen. Allerdings habe ich mich aufgrund des Umfangs (in Summe fast 600 Buchseiten) und den damit verbundenen hohen Druckkosten dazu entschlossen, den Roman zu teilen. In Summe umfasst mein Zahlenthriller-Gesamtwerk (KABINE 14 + 13 GEBOTE + EINÖDE 12) knapp 1500 Seiten.
 
Klappentext:
Nach dem Horror in der Seilbahnkabine in Kitzbühel und den dramatischen Ereignissen auf Teneriffa, spinnt das Böse erneut seine Fäden. Ein abgelegenes Gebäude mitten in den Salzburger Alpen stellt sich für die Überlebenden als tödliches Gefängnis heraus.
Während der Mörder seinen gnadenlosen Plan umsetzt und die Hoffnung seiner Opfer schwindet, gerät die Welt aus den Fugen. Die Urgewalt des Feuers wurde geweckt, massive Vulkanausbrüche erschüttern den Planeten. Sie drohen die gesamte Menschheit in den Abgrund zu reißen. Als die Geister der Erde erwachen und das Chaos in den Städten Einzug hält, wird klar: Die Entscheidung über die Zukunft der Welt fällt in den Salzburger Alpen, dort, wo das Böse haust – in der Einöde 12.
 
Wer neugierig geworden ist, kann in der Leseprobe schmökern (Achtung, Spoilergefahr! EINÖDE 12 - Endzeit sollte jedenfalls vorher gelesen werden - im Idealfall auch KABINE 14 und 13 GEBOTE):
 
| Leseprobe EINÖDE 12 - Neubeginn als PDF (29 Seiten, 160 KB)
 
Derzeit gibt es noch keine REZENSIONEN zu EINÖDE 12 - Neubeginn.
 
Erhältlich ist mein Werk als Taschenbuch sowie ab Dezember 2017 als E-Book (mobi für den Kindle und epub für andere Reader) im gesamten deutschsprachigen Raum, über den internationalen Vertrieb von BoD auch weltweit. Der einfachste Bestellweg für die gebundene Variante (und für Österreicher auch der günstigste, da die deutsche Mehrwertsteuer berechnet wird) ist direkt über den Verlag - die Lieferung erfolgt portofrei innerhalb weniger Tage:
 


 
Auf Bestellung müsste jede Buchhandlung den Roman liefern können. In Deutschland/Österreich ist EINÖDE 12 - Neubeginn unter anderem bei folgenden Anbietern erhältlich:
 
| Thalia (AT) | Amazon | Morawa |
 
Preise: € 4,99 (E-Book) | € 11,49 (D) € 11,90 (A) (Taschenbuch)
 
ISBN: 9783746032207
 

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EINÖDE 12, die zweite!

Die Freischaltung beim Verlag hat ein bisschen länger gedauert als üblich, aber jetzt ist es so weit: EINÖDE 12 - Neubeginn, nach KABINE 14, 13 GEBOTE und EINÖDE 12 - Endzeit der vierte und letzte Teil meiner Zahlenthriller-Reihe ist erhältlich! Momentan kann er zwar nur direkt beim Verlag bestellt werden (jedoch portofrei und für Österreicher vergünstigt, da mit deutscher Mehrwertsteuer), aber in wenigen Tagen sollten alle Online-Shops und Buchhandlungen mein Werk auf Bestellung liefern können. KABINE 14, 13 GEBOTE und die beiden EINÖDEN stellen zusammengenommen eine abgeschlossene Geschichte dar, alle drei Hauptwerke (EINÖDE 12 - Endzeit + Neubeginn sind tatsächlich ein einziges Buch, HIER die Begründung) können aber auch einzeln gelesen werden.
 
Ausführliche Informationen zu meinem aktuellen Thriller folgen demnächst. Alle Ich-will-wissen-wie-es-ausgeht-Leser können inzwischen portofrei beim Verlag zugreifen.
 

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22/11

Ein kurzer Zwischenstand zur Veröffentlichung meines aktuellen Thrillers EINÖDE 12 - Neubeginn: Die Erstkorrektur ist abgeschlossen, zwei meiner Testleserinnen sind mit Manuskripten versorgt und eine Grobfassung des Buchblocks ist erstellt. Jetzt folgen die Feinkorrektur, optische Anpassungen, das Einholen von Feedback, die Überarbeitung des Covers und das Eintragen der restlichen Buchdaten auf der Verlagsseite. Wenn weiterhin alles so läuft wie geplant, möchte ich sämtliche Arbeiten am 22. November abschließen - womit dies auch das offizielle Erscheinungsdatum wäre. Ein paar Tage später sollte die Taschenbuchausgabe im Handel erhältlich sein.
 
Inzwischen konnte ich auch eine erste EINÖDEN-Lesung fixieren. Sie findet am Freitag, 16. März 2018 um 19:00 Uhr in der Haydn-Bibliothek in Hainburg an der Donau statt. Weitere Buchpräsentationen sind in Vorbereitung.
 

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Geschafft!

Nach meinem heutigen neunstündigen Schreibmarathon kann ich verkünden: Mein neunter Roman ist fertiggestellt! Fast habe ich sogar meine persönliche Deadline eingehalten (die war am 31. Oktober, aber da hat mich ein halloweenscher Impulslauf mit 5km in 21min aus der Bahn geworfen).
 
Ja, und was ist fertig? EINÖDE 12 - Neubeginn natürlich. Der vierte und letzte Teil meiner Zahlenthriller-Reihe (KABINE 14 | 13 GEBOTE | EINÖDE 12 - Endzeit | EINÖDE 12 - Neubeginn) hat es auf 347 Seiten gebracht - also rund fünfzig Seiten mehr, als anfangs veranschlagt. Gemeinsam mit EINÖDE 12 - Endzeit (praktisch können die Romane als ein Buch gesehen werden) kommt mein Werk auf rund 600 Seiten. Rechnet man alle drei bzw. vier Bücher der Reihe zusammen, sind es sogar knapp 1500 Seiten. Vor wenigen Jahren hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich so ein langes, zusammenhängendes Werk überhaupt schreiben kann.
 
Aber genug der Zahlen. Was geschieht weiter? In den kommenden Tagen steht die Erst- oder Grobkorrektur an. In dieser Phase kann sich inhaltlich noch das eine oder andere ändern, ein paar Seiten werden also noch dazukommen (wahrscheinlich) oder wegfallen (unwahrscheinlich). Danach folgt parallel zur Zweitkorrektur die Beanspruchung und das Feedback meiner Testleser - auch das wird rund eine Woche dauern. Schlussendlich, etwa Mitte November, werden die letzten Feinheiten in den Buchblock eingepflegt, wie korrekte Silbentrennung, Layout oder Covertexte; und auch das Coverbild muss überarbeitet werden.
 
Wenn der Zeitplan hält, geht EINÖDE 12 - Neubeginn zu Beginn der letzten Novemberdekade an den Verlag; und müsste noch im November als Taschenbuch erhältlich sein. Das E-Book dauert erfahrungsgemäß zwei Wochen länger. Auch erste Lesungen sind in Planung. Mehr dazu folgt.
 

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Tetralogische Zielgerade

Zugegeben: Ich hätte längst ein Update schreiben sollen. Drei Monate keinen Blogbeitrag, da könnte man sich als Leserin und Leser Gedanken darüber machen, ob der Autor vielleicht eine Weltreise angetreten hat, vom Schreiben auf die hauptberufliche Tornadojagd umgestiegen ist oder womöglich gar das Zeitliche gesegnet hat.
 
Ich kann versichern: Nichts davon ist geschehen. Allerdings gab es in den vergangenen Monaten einige Projekte und Ereignisse, die mich mehr in Anspruch genommen haben als geplant. Deshalb habe ich auch erst vor fünf Wochen die Schreibarbeiten an dem vierten und letzten Teil meiner Zahlentriller-Tetralogie (KABINE 14 | 13 GEBOTE | EINÖDE 12 - Endzeit | EINÖDE 12 - Neubeginn) intensiviert. Soweit die schlechte Nachricht. Die gute: EINÖDE 12 - Neubeginn ist zu zwei Drittel fertiggestellt und die restliche Handlung existiert zumindest in Form von Stichworten. Ich gehe davon aus, dass ich den Roman wie geplant Anfang November abschließen kann und das Buch Ende November - bzw. das E-Book Anfang Dezember - erscheint.
 
Klar ist schon jetzt, dass EINÖDE 12 - Neubeginn umfangreicher sein wird, als EINÖDE 12 - Endzeit. Es werden wohl um die 300 Seiten werden. Dadurch umfasst das Gesamtwerk aus EINÖDE 12 (also Endzeit plus Neubeginn) rund 550 Seiten und wird mein längstes, veröffentlichtes Werk.
 
Was kann die Leserin/der Leser von dem vierten Teil meiner Zahlenthriller-Reihe erwarten? Zunächst mal ein Ende, und zwar ein richtiges (Achtung: Das gibt es aber erst ganz am Schluss). Daneben werden einige Rätsel und Fragen aus den vorherigen Bänden aufgeklärt. Und natürlich gibt es wieder die eine oder andere Überraschung. Eine Sache darf ebenfalls schon verraten werden: Nicht alle Protagonisten werden das Ende des Buches erleben.
 
Genug der fiesen Worte. Ich schreibe besser weiter. Damit die angekündigte Zielgerade nicht in Schlangenlinien ausartet.
 

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